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Themenbereich Yoga


Der Begriff Yoga

Das Wort „yoga” ist ein Sanskrit - Nomen, abgeleitet von der Verbwurzel yuj.
Die Urbedeutung der Wurzel yuj liegt im Anschirren der Zugtiere, im Einspannen unter das Joch.

„Yoga” kann sinngemäß aber mit zusammenfügen, miteinander verbinden (bzw. Verbindung) oder auch mit harmonisieren übersetzt werden.

Yoga - Übungen werden mit auf den Körper -auf die Körperhaltung und die Atmung - gerichteter Wahrnehmung ausgeführt.

Das heißt: Durch die Verbindung von Körper (materiellem) und Geist (geistigem) entsteht erst „yoga”.



Link zur Definition von Yoga nach Wikipedia


Die Yoga - Praxis

Die hier vorgestellten Übungen können als Einstieg in die Yoga - Praxis benutzt werden.
Es sind zumeist Techniken, die auf die klassischen Haltungen (asanas) vorbereiten.
Werden diese regelmäßig ausgeführt, haben sie eine Wirkung, die man als „ganzheitlich bezeichnen kann.
„Yoga ein System auf ganzheitlicher Basis, mit psychophysischer Wirkung!
Um den Yoga - Weg zu gehen ist es allerdings unbedingt notwendig eine qualifizierte Lehrerin, bzw. Lehrer aufzusuchen.


Im Folgenden werden Übungen vorgestellt, die alle auf dem Boden liegend praktiziert werden. Die Anweisungen auf der herunterladbaren CD werden unter den Übungsfotos wiedergegeben.
Die Fotos zeigen wie die Übungen richtig auszuführen sind. Zu jeder Übungseinheit folgt eine Animation, d.h. hier wird die Übung in der richtigen Bewegungsabfolge gezeigt. Die Animation erfolgt durch Druck auf den Button: Animierte Übung.

Erst nachdem Fotos, Text und Animation angeschaut wurden, sollte mit der eigenen Praxis begonnen werden.

Yoga wird mit geschlossenen Augen praktiziert. Die Übungen werden auf der CD angesagt, dabei wird immer auch auf die Atmung verwiesen, die wichtig ist für die korrekte Ausführung der Übungen.

Am Ende wird yoga-nidra (Yoga-Schlaf oder der Schlaf der Yogis) in der Haltung shavasana (shava = Leichnam, asana = Haltung) nach Angaben der CD praktiziert.

Worterklärungen:
Shavasana bedeutet: shava = Leichnam, asana = Haltung
Apanasana bedeutet: apana = absteigende Energie, asana = Haltung
Yoga nidra bedeutet: yoga - Schlaf, dabei sollte man wach und aufmerksam bleiben.

Shavasana (shava = Leichnam, asana = Haltung)

Gehe in die Rückenlage, in Shavasana... Richte die Wahrnehmung auf den Körper / die Körperhaltung und auf den Atem.... Spür Ein- und Ausatmung.... Lass den Atem fließen.... und beschränke die geistige Aktivität allein auf die Wahrnehmung.... Auf die Wahrnehmung deines Körpers....

Apanasana (Apana = absteigende Energie, asana = Haltung)




Setze nacheinander beide Füße vor dem Gesäß auf... und zieh das Schambein in Richtung Nabel..... So, dass der Lendenbereich flach ist....
und zieh nacheinander beide Kniee zum Körper.... Lege jeweils die Handflächen auf die Kniescheiben.. und übe apanasana... Zieh mit jeder Ausatmung die Kniee nah zum Körper... und schiebe sie einatmend wieder etwas vom Körper weg, so dass am Ende der Einatmung die Arme fast gestreckt sind... Dann atme aus, zieh die Kniee wieder näher zum Körper... Atme ein, schiebe sie wieder nach vorne... Atme fließend... Die Bewegung passt sich dem Atem an... lass den Atem tief und lang werden.... Dehne mit jeder Ausatmung den Lendenbereich, den ganzen unteren Rücken.... und bleibe bei der Körperwahrnehmung... bei der Wahrnehmung des Atems und der Bewegung.... und beende nach der nächsten Ausatmung die Übung.... Setze nacheinander die Füße wieder vor dem Gesäß auf... und spür einen Moment in den Rücken......


Dann zieh mit der nächsten Ausatmung das rechte Knie zum Körper, fasse es mit beiden Händen.... Spür die Dehnung im Rücken.....
Mit der folgenden Ausatmung hebst du den Kopf und zieh die Stirn so nah wie möglich an das rechte Knie heran.... Atme in dieser Haltung weiter.... Dann führe einatmend den Kopf mit langem Nacken zum Boden zurück.... Setze ausatmend den rechten Fuß wieder vor dem Gesäß auf....


Dann zieh ausatmend das linke Knie zum Körper....fasse das linke Knie mit beiden Händen... nehme die Dehnung wahr, die Dehnung im Rücken.....
Atme aus, hebe den Kopf, bleibe wieder für einige Atemzüge in dieser Haltung... führ dann mit gestrecktem Nacken den Kopf wieder zum Boden zurück.... Setze ausatmend den linken Fuß wieder vor dem Gesäß auf... und spür einen Moment nach......


und ziehe nacheinander beide Kniee zum Körper, umarme die Kniee... und hebe ausatmend wieder den Kopf... atme weiter..... einatmend den Kopf wieder zum Boden zurückführen... Lasse ausatmend das Gewicht der Arme und der Schultern sinken...und spür den flachen Rücken...den gestreckten flachen Rücken....setze dann nacheinander die Füße wieder vor dem Gesäß auf... und spür nach...

 

Schulterbrücke (dvipada pitham)


Bereite dich darauf vor mit einer Einatmung in die Schulterbrücke zu gehen... Zieh das Schambein in Richtung Nabel... Atme ein und hebe das Becken...den ganzen Rücken...Atme aus und führe den Rücken...das Becken, das Gesäß wieder zum Boden zurück... Atme wieder ein, hebe das Becken, den Rücken... Atme aus und geh wieder zurück... Fahre in deinem Atemrhytmus so fort...dehne mit jeder Einatmung den Brustkorb... bewege den Körper ganz fließend – ganz ohne Pausen...

Nach der nächsten Einatmung, bleibst du in der Haltung, in der Schulterbrücke...Bleibe für einige Atemzüge in der Haltung....finde Ruhe in der Haltung..... komme dann mit einer langen Ausatmung langsam zurück... Führe Rücken und Becken zum Boden zurück...

 

Zieh dann ganz achtsam langsam nacheinander die Kniee zum Körper, umarme die Kniee.... Nehme alle Empfindungen wahr – im Rücken,... im Brustkorb...Spür noch einen Moment den ganzen Körper in dieser Haltung...
Und setze dann nacheinander beide Füße vor dem Gesäß auf. Achte darauf, dass der Lendenbereich Kontakt mit dem Boden hat...

Dehnung des Brustkorbs (Zur Erweiterung des Atemraumes)


Spür den Atem und führe einatmend beide Arme über oben weit nach hinten, hinter den Kopf... atme aus...führe die Arme über oben wieder zurück neben den Körper... Einatmend die Arme wieder weit nach hinten ausstrecken...dehnen...ausatmend die Arme zurückführen. Mit jeder Einatmung den Brustkorb dehnen... ausatmend zurückkommen... Mit jeder Einatmung den Brustkorb ganz weit werden lassen...mit jeder Ausatmung die Bauchdecke nach innen sinken lassen, bis sie ganz flach wird...

Beende mit der nächsten Ausatmung die Bewegung der Arme...aber bleibe bei der Wahrnehmung des Atems... Spür während der Einatmung die Dehnung im Brustkorb... und spür, dass während der Ausatmung, die Bauchdecke leicht nach innen sinkt...und betone ein wenig die Ausatmung, so dass sie länger wird...


Yoga Nidra

Für yoga nidra kann man zum Schutz vor Kälte eine leichte Decke überlegen.


Der Körper sollte ganz bequem in shavasana am Boden liegen, so dass die Haltung nicht mehr verändert werden muss. Bereite dich darauf vor, für eine Weile ganz still in shavasana zu bleiben.

Bleib noch einen Moment beim Atmen... jetzt schiebe nacheinander die Füße nach vorne und komme in shavasana........
Spür nach... Spür den ganzen Körper in dieser Haltung... Der Körper sollte ganz bequem am Boden liegen,... so dass... die Haltung nicht mehr verändert werden muss.... Bereite dich darauf vor für eine Weile ganz still in shavasana zu bleiben....
Bleibe in shavasana für yoga nidra.

Spür deinen ganzen Körper...Spür deinen Atem.... Nehme dich selbst wahr, mit allen Empfindungen,.... mit all deinen Schwächen, deinen Stärken, deinen Bedürfnissen und all dem, was zu dir gehört.... Nehme dich wahr, wie du bist und nehme dich so an, wie du bist.....
Richte deine Wahrnehmung auf den Körper... und auf die rechte Seite des Körpers... und spür die ganze rechte Körperseite:... den rechten Arm,... die rechte Hand,... den Daumen der rechten Hand,... den Zeigefinger,... Mittelfinger,... Ringfinger,... kleinen Finger,... die Handfläche,... die Mitte der Handfläche,... den Handrücken,... die ganze Hand,... das Handgelenk, Unterarm, Ellbogen, Oberarm, Schulter, Achselhöhle, die rechte Seite des Brustkorbes,... Taille,... Hüfte,... Oberschenkel,... Knie,... Unterschenkel,... Fußgelenk,... Ferse,... Fußsohle,... den ganzen rechten Fuß.... Dann richte die Wahrnehmung auf die linke Seite des Körpers... und spür die ganze linke Körperseite:... den linken Arm,... die linke Hand,... den Daumen der linken Hand,... den Zeigefinger,... Mittelfinger,... Ringfinger,... kleinen Finger,... die Handfläche,... die Mitte der Handfläche,... Handrücken,... die ganze Hand,... das Handgelenk,... Unterarm,... Ellbogen,... Oberarm,... Schulter,... Achselhöhle,... die linke Seite des Brustkorbes,... Taille,... Hüfte,... Oberschenkel,... Knie,... Unterschenkel,... Fußgelenk,... Ferse,... Fußsohle,... den ganzen linken Fuß.... nun spür beide Fußsohlen... beide Fußsohlen,... beide Fersen,... die Waden,... Kniekehlen,... die Rückseiten der Oberschenkel,... rechte Gesäßhälfte,... linke Gesäßhälfte,... die rechte Seite des Rückens,... die linke Seite des Rückens,... rechtes Schulterblatt,... linkes Schulterblatt,... die Wirbelsäule,... die ganze Wirbelsäule,... das Steißbein,... Kreuzbein,... Lendenwirbelsäule,... Brustwirbelsäule,... Halswirbelsäule,... den Nacken,... Hinterkopf,... Schädeldecke,... die Stirn,... rechte Schläfe,... linke Schläfe,... rechte Wange,... linke Wange,... rechtes Auge,... linkes Auge,... rechte Augenbraue,... linke Augenbraue,... das Augenbrauenzentrum, in der Mitte zwischen den Augenbrauen.... Die Nase,... Nasenspitze,... Oberlippe,... Unterlippe,... die Zunge, Zähne,... den Gaumen,... die ganze Mundhöhle,... das Kinn,... den Hals,... das Brustbein,... den ganzen Brustkorb,... Zwerchfellgegend,... Magengegend,... die Bauchdecke,... den Nabel,... Unterleib,... Geschlechtsorgane,... Ausscheidungsorgane...dann spür das ganze rechte Bein,... das ganze linke Bein,... den ganzen rechten Arm,... den ganzen linken Arm... den ganzen Kopf... und den ganzen Körper,... den ganzen Körper.... und spür den Kontakt mit dem Boden,... den Kontakt der Haut mit der Kleidung.... Spür nun, wie der Körper atmet.

Dann richte die Wahrnehmung nach außen,... zu den Geräuschen,... höre alle Geräusche.....spür wieder den Atem und lass ihn tiefer werden... öffne dann einatmend die Augen...Sieh dich um in dem Raum in dem du liegst.....

Bereite dich darauf vor wieder in den Alltag zu gehen,... mit neuer Energie,... mit Achtsamkeit,... Gelassenheit... Bewege dann den Körper wieder...erst kleine Bewegungen der Finger und der Füsse, der Hände, der Arme...und dann widme dich dem Alltag,... deinen Mitmenschen....


yoga nidra ist zu Ende.




Zur Entspannung nach den Yoga-Übungen empfehlen wir die folgenden Tees.

Bad Heilbrunner Ayurveda Tee - MonsunregenBad Heilbrunner Ayurveda Tee - TempelzauberBad Heilbrunner Ayurveda Tee - Feuertiger

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Hier können sie die Texte zu den Übungen und "yoga nidra" in gesprochener Form downloaden und drücken Speichern.(Ca. 22 Mb)

Um die Datei ausführen zu können, benötigen sie WINZIP
, mit dem sie die Datei entpacken können. Speichern sie Winzip ab und installieren das Programm. Anschließend führen sie mit einem Doppelklick die Datei Yoga.zip aus, die zum Anfang heruntergeladen wurde. Klicken sie auf den Button Extrahieren und entscheiden damit, wo die entpackte Datei gespeichert werden soll. Diese können sie dann mit den unten angegebenen Programmen abspielen.

Zum Abspielen können sie den Standard Windows Media Player ebenso benutzen, wie ähnliche Programme, z. B. Winamp.

Hier können sie die Druckversion der gesamten Website im PDF-Format öffnen. Dies erlaubt ihnen das Drucken oder Speichern auf ihrem PC.



Text und Sprecher:
Richard Tils
Yoga-Lehrer GGF
Tel.: 02206/81854


Fotos:
Gabriele Klein

Animationen und Layout:
Fabian Wilmschen

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