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Erste Hilfe

Erste Hilfe sind Maßnahmen, die von jedermann durchgeführt werden und lebensrettend für Erkrankte oder Verletzte sein können. Die Erste Hilfe erhält ihre Bedeutung dadurch, dass der Tod nur in seltenen Fälle durch die Erkrankung oder Verletzung selbst eintritt, sondern meist durch Versagen der Lebensgrundfunktionen Atmung und Kreislauf. Die obersten Grundregeln der Ersten Hilfe sind im Erste-Hilfe-ABC zusammengefasst:

Atemwege freimachen: Da beim Bewusstlosen die normalen Reflexe versagen, müssen Mund und Rachen von Fremdkörpern (Gebissprothese, Nahrungsbrocken) befreit und der Kopf in den Nacken zurückgebeugt werden, damit die zurückfallende Zunge den Rachen nicht verlegt.
Beatmen: Da bei einem Stillstand der Atmung nach etwa drei Minuten der Tod eintritt, ist eine Mund-zu-Nase-Beatmung erforderlich, wenn bei einem Erkrankten die Atmung nicht mehr zu erkennen ist.
Cardinale Wiederbelebung: Stillstand des Herzens verhindert den Transport von Sauerstoff zu den Zellen und führt wie der Atemstillstand zum Tod. Daher muss mit der Beatmung die Herzmassage durch geführt werden.
Die Techniken von Beatmung und Herzmassage sind einfach zu erlernen und werden in großem Maß besonders von den Hilfsorganisationen (z.B. Rotes Kreuz) vermittelt. Auch weitere Maßnahmen wie Verbände, Scheinung und Blutstillung müssen erlernt werden, um nicht noch größere Schäden hervorzurufen und wirkungsvoll zu sein.

Entnommen aus: "Taschenlexikon Gesundheit", Pädagogischer Verlag Schwann