Bad Heilbrunner   Forschungsstelle für Gesundheitserziehung Newsletter Bad Heilbrunner Gesundheitsdatenbank Ihr Nachrichtenmagazin
aus den Bereichen
Gesundheit, Heilpflanzen, ...!
» Newsletter   » Ausgabe Mai 2007
Impfung gegen FSME Tipps gegen eine Sonnenallergie Aktuelle Diskussion: Fettleibigkeit in Deutschland

Impfung gegen FSME

ZeckeAufgrund des warmen Winters und des ungewohnt heißen Frühlingsfangs sind auch wieder die Zecken verstärkt aktiv. Ein sicherer Schutz gegen Zeckenbisse, beziehungsweise gegen die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME ( Wikipedia)), die durch einen Zeckenbiss übertragen werden kann, besteht auch eine kurzfristige Impfmöglichkeit.

Personen, die in einem Risikogebiet wohnen, sollten sich auf jeden Fall gegen FSME impfen lassen. Normalerweise wird nach der ersten Impfung, eine weitere Dosis nach vier bis zwölf Wochen (je nach Impfstoff) injiziert. Eine dritte und letzte Dosis wird dann ca. ein Jahr später verabreicht. Es besteht aber auch die Möglichkeit einer Schnellimmunisierung, bei der die zweite Dosis nach einer Woche und die dritte Dosis drei Wochen nach der ersten Dosis verabreicht wird. Zusätzlich wird noch eine vierte Dosis nach 18 Monaten verabreicht. Ein belastbarer Schutz besteht frühestens zwei Wochen nach der zweiten Impfung der Schnellimmunisierung, dieser hält in der Regel drei Jahre.

Die Impfung wird in der Regel gut vertragen. Nebenwirkungen der Impfung können Kopfschmerzen, leichtes Fieber und allergische Reaktionen bei Personen mit einer Hühnereiweiß-Überempfindlichkeit sein. Neben Erwachsenen können auch Kinder nach dem 1. Lebensjahr geimpft werden.

Das Robert-Koch-Institut in Berlin weist derzeit 129 Kreise in Deutschland als Risikogebiete aus, überwiegend in Bayer und Baden-Württemberg. Informationen zu den Risikogebieten und zur FSME erhalten sie beim Robert-Koch-Institut.

Quelle: RP Online: Impfung gegen FSME auch kurzfristig möglich, URL: http://www.rp-online.de/public/article/aktuelles/wissen/gesundheit/428441 [09.05.2007]


Tipps gegen eine Sonnenallergie

SonnenbadKaum zeigte sich die Sonne im Frühlingsmonat April wie während heißer Sommermonate, so begann dieses Jahr schon sehr früh „Sonnenbade-Saison“. Für Sonnenanbeter besteht während intensiver Sonnenstrahlung nicht nur die Gefahr eine Sonnenbrands, sondern auch die Gefahr eine „Sonnenallergie“. Die Sonnenallergie, auch polymorphe Lichtdermatose genannt, zeigt sich Stunden nach dem Sonnebad durch schmerzhafte Bläschen und juckenden Pusteln. Um sich vor solchen „Nebenwirkungen“ des Sonnenbades zu schützen, kann man seine Haut auf die Sonne vorbereiten.

Im Vorfeld vor ausgiebigen Sonnenbädern sollte man eine Calcium-Kur durchführen. Diese Calcium-Kur hat eine membranstabilisierende Wirkung. Die Vitamin C und Vitamin E und Beta-Carotin (siehe auch Vitamin A) sorgen freien Radikalen vor. Bei erhöhter Zufuhr von Beta-Carotin besteht bei Rauchern die Gefahr von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Lungenkrebs.

Besteht aktuell eine Sonnenallergie, so sollte man Vitamin B3 in Kombination mit Folsäure einnehmen, die unter anderem für die Produktion von Melanin ( Wikipedia) zuständig sind. Treten Hauterscheinungen bei Kindern und Jugendlichen auf, so sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Weitere Informationen zum Thema Sonnen und Haut finden sie hier:

Quelle: Yahoo!: „Sonnenallergie“ jetzt vorbeugen, URL: http://de.news.yahoo.com/07052007/359/sonnenallergie-vorbeugen-0.html [10.05.2007]


Aktuelle Diskussion: Fettleibigkeit in Deutschland

Nach Studien des Robert-Koch-Instituts in Berlin ( RKI) waren 2003 20 Prozent der Frauen und 17 Prozent der Männer in Deutschland fettleibig (Adipositas ( Wikipedia)). In der Altersgruppe 25 – 69 Jahre waren sogar drei von fünf Frauen und drei Viertel der Männer fettleibig, stellte eine internationale Studie fest. Bezogen auf einen längeren Zeitraum, konnte keine wesentliche Steigerung in den letzten Jahrzehnten beobachtet werden.

Betrachtet man die Gruppe der Kinder und Jugendlichen, so ist hier ein starker Anstieg von Fettleibigkeit zu bemerken. Seit den 80er-Jahren ist der Teil der übergewichtigen Kinder um die Hälfte auf 15 % gestiegen. Der Anstieg adipöser Kinder und Jugendlicher ist um das Doppelte auf 6 % gestiegen. In der Gruppe der 20- bis Mitte 30-Jährigen ist die Steigerungsrate sogar am höchsten.

Ein aktueller Aktionsplan soll jedoch diesem Trend entgegenwirken und Übergewichtigkeit und Fettleibigkeit verringern, bzw. vorbeugen. Zurzeit können vielfältige Artikel zu den aktuellen Plänen der Bundesregierung in allen Medien nachgelesen werden.

Übergewicht und Fettleibigkeit wird in der Regel über den Body-Mass-Index ( Wikipedia) berechnet. Hierbei wird der Quotient aus Körpergewicht und die Körpergröße zum Quadrat errechnet. Liegt dieser Wert bei 30 und mehr, so spricht man von Fettleibigkeit.

Weitere Informationen zu Übergewicht, Fettleibigkeit und Body-Mass-Index können Sie auf den Internpräsenzen des Robert-Koch-Instituts und Wikipedia nachlesen.

Quellen: WEB.DE: Immer mehr junge Dicke in Deutschland,

» Newsletter-Startseite   » Archiv   » Abonnieren   » Impressum   » Disclaimer/Haftungsausschluss