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Sommerzeit – Tipps die richtige Flüssigkeitszufuhr
Seit dem 21. Juni ist nun auch offiziell der Sommer in Deutschland eingezogen. Mit den in der nächsten Zeit hoffentlich hohen Temperaturen besteht auch ein hohes Verlangen nach Flüssigkeit. Für dieses Verlangen nach Flüssigkeit finden Sie im Folgenden zehn wichtige Tipps zum Thema Sommerdurst:
- Erhöhte Flüssigkeitsmenge: Je höher die Temperaturen steigen, desto mehr schwitzt man auch. Vor allem Sportler, Wanderer aber auch Autofahren, die keine Klimaanlage haben, benötigen nun mehr Flüssigkeit. Liegt der normale Bedarf bei bis zu zwei Litern pro Tag, so steigt er an heißen Tagen auf bis zu das Dreifache.
- Verteilte Flüssigkeitszufuhr: Der Flüssigkeitszufuhr sollte auf den Tag verteilt erfolgen. Da der Organismus große Mengen auf einmal schlecht verarbeiten kann, sollte man auf die Zufuhr von großen Einzelmengen verzichten.
- Flüssigkeit als ständiger Begleiter: Spaziergänger und Menschen, die länger unterwegs sind, sollten im Sommer immer eine Trinkflasche mit sich führen, so dass eine kontinuierliche Flüssigkeitszufuhr gewährleistet ist.
- Hitzeschlag: Bemerken Sie an sich Gänsehaut, Frösteln, Ermüdung, Schwäche, Benommenheit, Kopfschmerzen und Übelkeit, so sollten Sie sofort einen schattigen Bereich aufsuchen. Dies können Symptome eines Hitzeschlages sein und Sie sollten dann ein kühles Getränk zu sich nehmen.
- Verzichten Sie auf Süßes: Zuckerhaltige oder auch alkoholische Getränke sind schlechte Durstlöscher. Verwenden Sie Mineralwasser, Fruchtsaftschorlen oder auch ungesüßte Früchte- oder Kräutertees.
Mineralstoffe ausgleichen: Beim Schwitzen verliert man auch wichtige Mineralstoffe wie Magnesium oder Calcium. Sollte ein Mangel bei Ihnen entstehen, so sollten Sie zusätzliche Präparate mit diesen Mineralstoffen zu sich nehmen.
- Nicht zu kaltes trinken: Verwenden Sie nicht zu kalte Getränke, da diese Magenbeschwerden verursachen können.
- Merkmale eines Wasserdefizits: Der Urin gilt als ein guter Wasserstandsanzeiger. Trinkt man zu wenig, so ist die Farbe des Urins dunkelgelb und der Geruch ist intensiv. Ist die Farbe hellgelb und der Geruch nicht streng, so nimmt man genügend Flüssigkeit zu sich. Aber auch ein trockener Mund und trockene Lippen gelten als Indikator für ein Wasserdefizit.
- Trinken Sie nur „echte Getränke“: Milch als Durstlöscher eignet sich nicht, da es als Lebensmittel gilt und nicht als Getränk. Dazu gehören auch Milchmixgetränke wie Kakao oder Milchshakes. Des Weiteren besitzen sie einen hohen Kaloriengehalt.
- Trinken Sie schon morgens: Stellen Sie sich morgens schon Getränke bereit. Vor allem ältere Menschen können Flüssigkeiten nicht mehr so gut speichern oder bemerken ihren Durst nicht. Wer die Getränke schon morgens bereitstellt, vergisst das regelmäßige Trinken nicht.
Quelle: Neue Apotheken Illustrierte: 10 Tipps gegen den Sommerdurst, URL: http://www.nai.de/apoinfo_06B_10tipps.html [19.06.2006]
Zöliakie – Informationen und Tipps für den Alltag
Die Zöliakie (siehe Wikipedia), im Volksmund auch Sprue oder Glutenunverträglichkeit genannt, ist eine Autoimmunerkrankung, die sowohl bei Erwachsenen als auch Säuglingen und Kindern auftreten kann. Sie tritt schätzungsweise bei jedem Hundertsten in Europa auf. Diese Personen dürfen keine Getreidearten wie z.B. Weizen, Roggen, Dinkel oder Grünkern oder daraus hergestellte Lebensmittel essen.
Nehmen Betroffene glutenhaltige Nahrung, bestimmte Proteine in Getreide (siehe Wikipedia), zu sich, so werden die Schleimhautzellen des Dünndarms beschädigt. Aufgrund dieser Schädigung werden dann weniger Nährstoffe aus der Nahrung aufgenommen, welches sich dann durch teils erhebliche Mangelerscheinungen zeigen kann. Symptome dieser Mangelerscheinungen können Appetitlosigkeit, Gewichtsabnahme, Durchfall, Völlegefühl und Blähungen sein.
Wird die erforderliche glutenfreie Diät nicht eingehalten, so kann es zu einem Calcium-, Eisen-, Folat- und Vitamin D-Mangel kommen. Schwerwiegendere Krankheiten sind Osteoporose und Darmkrebs, die bei einer unbehandelten Zöliakie auftreten können.
So stark wie die Personen mit Zöliakie in ihrem Nahrungsverhalten eingeschränkt sind und ein Blick auf die Zutatenliste eine Pflicht geworden ist, so sind vermehrt glutenfreie Lebensmittel in den Einkaufsregalen zu finden. Zu diesen Lebensmitteln gehören auch Brot, Brötchen, Kuchen, Nudeln oder auch Pizza. Zu erkennen sind diese Lebensmittel anhand eines Zeichens, auf dem eine durchgestrichene Ähre oder der Hinweis „glutenfrei“ zu finden ist.
Tipps für den Alltag, zusammengestellt durch die DGE e.V.:
- Die Zutatenliste von Lebensmitteln genau durchlesen, sie versteckt Gluten enthalten.
- Fertiggerichte, Süßigkeiten und Wurstwaren mit Vorsicht kaufen.
- Vorsicht bei Mahlzeiten im Restaurant, entweder nachfragen oder auf getreidehaltige Gerichte verzichten.
- Arbeitnehmer sollte lieber ihr Essen von zu Hause mitnehmen und auf Kantinenessen verzichten.
- Gehen Kinder auf Geburtstag oder Partys, so sollte vorher die Ernährungssituation besprochen werden.
Weitere Informationen finden Sie bei der Deutschen Zöliakie-Gesellschaft e.V..
Quelle: DGE e.V.: Wenn das Brot zur Gefahr wird, URL: http://www.dge.de/modules.php?name=News&file=article&sid=605 [19.06.2006]
Gesundheitsrisiko Schimmelpilze
Schimmelpilze in der Wohnung ist keine harmlose Angelegenheit. Schimmelpilze in der Wohnung können verschiedene Erkrankungen verursachen oder allergische Reaktionen hervorrufen.
Eine mögliche Ursachen für Kopfschmerzen, Übelkeit, Schnupfen, Husten und Bindehautentzündungen können Schimmelpilze in der Wohnung sein. Aber auch Allergikern können sie das Leben schwer machen, indem die freigesetzten Giftstoffe die Schleimhäute und die Haut reizen. Die Schimmelpilze dienen den Hausstaubmilben als Nahrungsquelle. Des Weiteren können Schimmelpilze eine Erkrankung an Asthma verursachen. Vor allem für Kinder sind diese Risiken eine große Gefahr.
Ursache für einen Schimmelbefall in Wohnungen ist eine Luftfeuchtigkeit von über 80 %, die in Feuchtigkeitsschäden ihre Ursache haben können. Bemerkbar ist das dann an schwarzen, grünen, blauen oder gelben Flecken, verbunden mit einem modrigen Geruch. Daher sollte Schimmelbefall immer von Experten untersucht und beseitigt werden.
Damit erst kein Schimmel in der Wohnung entsteht, sollte man auf das richtige Lüften und Heizen achten. Die Wohnung sollte durch Stoßlüften ca. siebenmal am Tag komplett ausgetauscht werden. Kipplüften hingegen, eignet sich durch das Austrocknen seitlich des Fensters und der damit verbundenen Kondenswasserbildung am Fenster nicht.
Weitere Tipps gegen Schimmelbefall:
- Badezimmer: Nach dem Dusche und Baden gut lüften und Wasserrückstände aufnehmen. Falls nur ein Lüfter zur Verfügung steht, sollte man auf dessen ordnungsgemäße Funktionstüchtigkeit achten und Filter regelmäßig austauschen. Heizung sollte im Winter nicht abgestellt werden.
- Küche: Ein vorhandener Dunstabzug sollte möglichst die Luft nach draußen abgeben.
- Wäsche: Sollte nicht in der Wohnung, sondern draußen, im Waschkeller oder auf dem Dachboden getrocknet werden.
- Farben und Tapeten: Die Wände sollten nicht luftdicht abgeschlossen werden.
Quelle: Gesundheit aktuell: Gesundheitsrisiken durch Schimmelpilze in der Wohnung, URL: http://www.gesundheit-aktuell.de/Gesundheitsrisiken_durch_Schimmelpilze_i.2566.0.html [19.06.2006]
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