Bad Heilbrunner   Forschungsstelle für Gesundheitserziehung Newsletter Bad Heilbrunner Gesundheitsdatenbank Ihr Nachrichtenmagazin
aus den Bereichen
Gesundheit, Heilpflanzen, ...!
» Newsletter   » Ausgabe Juni 2006
Pausenbrote – Der Treibstoff für die Energieversorgung Aktuell im Gespräch – Die Kinderkrankheit Masern Tipps für ein gesundes Grillvergnügen

Pausenbrote – Der Treibstoff für die Energieversorgung

Pausenbrot

Gesundes Essen, in Form von gesunden Pausenbroten, ist wichtig für den Nährstoffnachschub von Kindern und somit für die Energieversorgung des Gehirns und der Muskeln. Somit kann Konzentrationsschwächen vorgesorgt werden, so dass dies auch die schulischen Leistungen positiv beeinflusst. Daraus lässt sich folgern, dass eine schlechte Ernährung in der Schule eine Ursache für Konzentrationsschwächen und somit schlechte Noten sein kann.

Auf diese Bedeutung weisen Ärzte und Ernährungswissenschaftler schon seit längeren hin. Ein gesundes Pausenbrot für Schulkinder, natürlich auch für Erwachsene, wirkt einem Leistungstief am späten Vormittag in der Schule oder am Arbeitsplatz entgegen.

Der Grund für den Leistungsabfall ist der gesunkene Blutzuckerspiegel, der dadurch das Gehirn nicht mehr mit ausreichend mit Energie versorgt. Die Energie ist aber wichtig für eine positive Grundeinstellung, die Konzentrationsfähigkeit und das Erinnerungsvermögen.

Vor allem stärkehaltige Nahrung ist durch seinen stetigen Abbau von Energiebausteinen für eine ausreichende Energiezufuhr geeignet. Zu nennen sind da als Grundlage Brot und Brötchen, die aus Vollkorn bestehen sollten. Belegt werden sollten sie mit Gemüse (gut sind Tomaten-, Gurken- und Kohlrabischeiben) und Käse oder Wurst. Genau diese „Mischung“ ermöglicht eine gute Kombination aus pflanzlichen und tierischen Eiweißen.

Tipps für leckere Schulbrote:

  • Abwechslung ist wichtig! Sorgen Sie bei der Wahl der Grundlage und des Belages für Abwechslung.
  • Beziehen Sie ihre Kinder mit hinein in die Zubereitung der Pausenbrote. Somit sorgen sie dafür, dass ihren Kindern die Pausenbrote schmecken und nicht in dem Papierkorb landen.
  • Verpacken Sie die Pausenbrote in Brotboxen, dass ist praktischer und umweltfreundlicher.
  • Für Frühaufsteher lohnt es sich auch, in dem man die Pausenbrote einen Abend vorher zubereitet und dann die Pausenbrote in einer Brotbox im Kühlschrank aufbewahrt.

Tipps zum Thema im Internet:

Quelle: Quelle: GesundheitPro, http://www.gesundheitpro.de/Fit-in-der-Schule-Gute-Noten-fuer-das-Pausenbrot-
Ernaehrung---Schulkind-A060518KOANP024602.html
[21.05.2006]


Aktuell im Gespräch – Die Kinderkrankheit Masern

Kind mit MasernSeit einigen Wochen kam es verstärkt zu Masernerkrankungen, vor allem in Nordrhein-Westfalen. Um dieser aktuellen Diskussion gerecht zu werden, werden aktuelle Informationen und Fakten zur Vorbeugung, also zur Schutzimpfung, gegen diese hochinfektiöse Krankheit verdeutlicht.

In Nordrhein-Westfalen kam in zehn Wochen zu über 1100 Fällen, wobei rund 160 Fälle im Krankenhaus behandelt werden mussten, bzw. aktuell müssen. Wenn es zu Komplikationen kommt, in 10 – 20 % der Fälle, kann es zu Lungenentzündungen, Mittelohrentzündungen und in den schlimmsten Fällen zur subakuten sklerotisierenden Panenzephalitis (SSPE), einer zeitlich verzögerten Gehirnentzündung, kommen. Diese SSPE führt aufgrund von schwersten neurologischen Ausfällen zum Tode.

Eine Ansteckung mit Masern erfolgt durch das Einatmen infektiöser Tröpfchen und dem Kontakt mit infektiösen Sekreten. Hierbei reicht schon ein kurzer Kontakt aus.
Anzeichen einer Masernerkrankung sind Fieber, das nach einem Rückgang wieder ansteigt, grippale Symptome wie Husten und Schnupfen und rosa-bräunlicher Hautausschlag hinter den Ohren.

SpritzeDiese Fakten verdeutlichen, warum eine Impfung so wichtig, sogar lebenswichtig, ist. Nicht nur Säuglinge und Kindern, auch Erwachsene sollten gegen Masern geimpft sein oder noch werden. Das Risiko, angesteckt zu werden, ist bei Säuglingen und Kindern am höchsten, da Erwachsene meist an Masern in ihrer Kindheit erkrankt waren.

Eine Schutzimpfung, die aus zwei Teilen besteht, hält ein Leben lang, wobei auch eine Erkrankung eine lebenslange Immunisierung hervorruft. Man sollte daher in seinem Impfausweis nachschauen, ob diese zwei Impfungen durchgeführt wurden. Falls dieses nicht der Fall ist, sollte dieses nachgeholt werden. Nicht nur zum Eigenschutz, sondern auch um der Verbreitung entgegenzuwirken.

Links zum Thema Masern:

Quelle: Vitanet.de: Masern: Nicht nur Kinderkrankheit, http://www.vitanet.de/aktuelles/Themen-Specials/20060512-Masern--Nicht-nur-Kinderkrankheit/ [21.05.2006]


Tipps für ein gesundes Grillvergnügen

GrillMit dem Sommer kommen auch wieder die warmen Abende und mit ihnen wird dann auch die Grillsaison eröffnet. Damit das Grillvergnügen auch ein gesundes Vergnügen ist, gibt es hierfür einige Tipps.

Mit dem Grillen besteht die Gefahr, dass sich krebserregende Stoffe bilden können, so genannte polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK, siehe Wikipedia).
Diese hoch krebserregenden chemischen Verbindungen entstehen, wenn Fett, Fleischsaft oder Marinade in die Glut des Grills (Kohle oder Briketts) tropft. Das Gefährliche ist der dabei entstehende Rauch, der sich auf das Grillgut niederlässt und/oder eingeatmet wird.
Weitere Stoffe, die beim Erhitzen von Fleisch und anderen Lebensmitteln aus Aminosäuren, Zucker und Kreatin entstehen, sind heterozyklische Amine (HCA), die erbgutschädigend sind. Hierbei gilt folgende Faustregel: Je länger der Grillvorgang dauert, je mehr Stoffe bilden sich.
Lebensmittel, die nicht für das Grillen geeignet sind, sind geräuchertes und gepökeltes Fleisch, da sich beim Grillen durch die Hitze das Nitritpökelsalz mit dem tierischen Eiweiß verbindet und somit krebserregende Nitrosamine entstehen.

ElektogrillDie beste Art und Weise, in dem man die krebserregenden Stoffe umgehen kann, sind die Verwendung von Alufolien oder Grillschalen. Einige Grills haben auch eine Fettablaufvorrichtung, die die Flüssigkeiten ableiten kann.
Außerdem sollte beim Wenden Grillzangen und keine Gabeln verwendet werden, so dass keine Flüssigkeiten in die Glut tropfen.
Die beste Methode, um den krebserregenden PAK-Stoffen zu entgehen, ist die Verwendung von Elektrogrills.

Folgende Lebensmittel eignen sich nicht zum Grillen: Bockwürstchen, Wiener Würstchen, Leberkäse, Kasseler, Schinken oder Grillgut mit überbackenden Käse. Des Weiteren soll man das Grillgut nicht mit Bier oder Öl ablöschen, denn dadurch kommt die Flüssigkeit in das Grillgut und es entstehen HCA- und PAK-Stoffe. Als Neutralisatoren gegen HCA- und PAK-Stoffe eignen sich Gewürze wie Thymian, Oregano, Salbei und Senf. Brennt Grillgut an, so sollte man die angebrannten Fleischränder großzügig abschneiden.

Quelle: Gesundheit aktuell: Gesundes Grillvergnügen, http://www.gesundheit-aktuell.de/Gesundes_Grillvergnuegen.2777.0.html [04.06.2006]

» Newsletter-Startseite   » Archiv   » Abonnieren   » Impressum   » Disclaimer/Haftungsausschluss