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Petersilie

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Bild-Quelle: Kremer, Bruno P.; Institut für Biologie und ihre Didaktik; Universität zu Köln; 1995-1997

Name:
Petersilie
Botanischer Name:
Petroselinum sativum
Englischer Name:
Parsley
 
Familie:
Doldenblütler (Apiaceae)
Herkunft:
Östliche Mittelmeerregion
Hauptanbauländer:
Weltweit, Bedeutende Anbauländer Europas sind Frankreich und Holland

Heilwirkung:
Anwendbar bei Blasen- und Nierensteinen,
Blasen- und Nierenentzündungen, Verdauungsstörungen und
Wassersucht. Wirkt außerdem harntreibend und verdauungsfördernd.
Verwendeter Teil der Pflanze:
Blätter und Wurzel
 
Inhaltsstoffe:
Ätherisches Öl ein Glykosid, Vitamin C, Vitamin A, Mineralstoffe (Kalzium, Kalium, Eisen)
Allgemeine Infos:
Petersilie ist das am häufigsten verwendete Küchenkraut und dient sehr oft zur Garnierung von Speisen. Eine weitere Art der Nutzung von Petersilie ist das Petersilienöl.
 
Herkunft des Pflanzennamens:
 
Petroselínum <Petersilie>: lat. petroselinon <Petersilie> (Plin. 20,118) < gr. petrosélinon <ds.> (Diosk. 3,70), zu pétra, pétros und sélinon <eine Sippe der Doldenblütler> (s. Selinum). Der antike Name wurde bislang wider besseres bot. Wissen auf einen felsigen oder zumindest trockenen Standort der Gatt. bezogen (so Wi. 675; Gams 2 335); in Wirklichkeit jedoch deutet er auf die Verwendung der auch jetzt noch offizinell genutzten Konvarietäten P. crispum convar. crispum und radicosum (dank der diuretischen bzw. spasmolytischen Wirkung ihrer Inhaltsstoffe Apiol und Myristizin) als Heilpfl. Gegen Nieren- und Blasensteine (so schon bei Diosk. und noch bei Alb, Magn. veget. 6,143); vgl. Empetrum, Saxifraga. - Müller 146.
(Aus: Genaust, 2005, S.473)

satívus (Allium, Avena, Camelina, Cannabis, Castanea usw.) <Saat->: lat. sativus <gesät, angepflanzt>, sativa (Plur.) <angebaute Kulturpflanzen> (Plin. 19,185), Ableitung von satus <gesät>) (Part. zu serere <säen>, verwandt mit dt. säen, Saat, Same); durchweg bezogen auf solche Arten, die schon sehr früh in Kultur genommen wurden (darunter auch Camelina, s. Lex. Biol. 5,229)
(Aus: Genaust, 2005, S. 561)


Pub Med:
 
Abstrakt - Petersilie
 
 
Literatur:
  • Vermeulen, N. Kräuter Enzyklopädie (S. 226). Nebel Verlag GmbH, Eggolsheim
  • Genaust, H. (2005). Etymologisches Wörterbuch der Botanischen Pflanzennamen. 3. Auflage. Birkhäuser Verlag, Basel, Schweiz
  •  

    Internet:

  • http://www.heilkraeuter.de/lexikon/petersil.htm
  • http://www.wuerzkraut.de/inhalt/petersilie.htm
  •  

    Weiterführende Literatur:

    • Asi, H. (1988): Gewürze als Arzneimittel
    • Dressendörfer, W. (2003): Blüten, Kräuter und Essenzen. – Thorbecke. Ostfildern
    • Glatzl, H. (1968): Die Gewürze. Ihre Wirkungen auf den gesunden und kranken Menschen
    • Richardson, Mervyn [Hrsg.]; Gangolli, Sharat [Hrsg.]. The Dictionary of Substances and their effects. - Royal Society of Chemistry. Cambridge
    • Zeitschrift für Arznei- und Gewürzpflanzen. – Agrimedia. Bergen, Dumme
     


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