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Kreuzkümmel

Kreuzkümmel

Name:
Kreuzkümmel
Botanischer Name:
Cuminum cymínum
Englischer Name:
Cumin

Familie:
Doldenblütler (Apiaceae)

Herkunft:
Höchstwahrscheinlich aus dem Vorderen Orient stammend

Hauptanbauländer:
Indien, Iran, Indonesien, China und der südliche Mittelmeerraum

Heilwirkung:
Anwendbar bei blasser Haut, bei Magen- und Darmleiden und Appetitlosigkeit. Wirkt sich positiv auf die Verdauung aus, wirkt krampflösend und entspannend im Bauchbereich. Zudem ist er appetitanregend, beruhigend und blutreinigend. Bei Asthmatikern verschafft das Kraut Linderung.

Verwendeter Teil der Pflanze:
Samen

Inhaltsstoffe:
Ätherisches Öl, Perillaaldehyd, Cuminol, a- und ß-Pinen, Dipenten, p-Cymen und ß-Phellandren

Allgemeine Infos:
Kreuzkümmel ist der Same von Nigella sativa, dessen Duftöl u.a. zur Parfümherstellung genutzt wird

Herkunft des Pflanzennamens:
Cumínum <Kreuzkümmel>: lat. cuminum <Echter Kümmel, Carum carvi> (Varro lat. 5,103; Hör. epist. 1,1,18; Plin. 19,153), auch <Kreuzkümmel, Cuminum cyminum> (Plin.19,161), der schon in Spanien (Karpetanien) angebaut wurde, < gr. kýminon, schon myken. kumino <ds.> (Theophr. h. pl. 7,3,3; 9,8,8), auch <Kreuzkümmel, dessen beste Sorten aus Äthopien und Ägypten stammten> (Diosk. 3,61); das Wort stammt entweder aus dem Se- mit. (vgl. akkad. kamunu, hebr. kammon, pun chaman, arab. kammun <Kümmel>) oder wegen des abweichenden Vokalismus aus einer frühen unbekannten Quelle (Frisk 2 49)- vgl scammonia. - Wi. 245, Hehn 208-10, Ziegler 3,372 - Vgl. auch cyminum
(Aus: Genaust, 2005, S. 189 f.)
cymínum (Cuminum) <Kreuzkümmel>: Name schon vorlinn. als Cyminum sativum, J. Bauhin III 27,21 = Cuminum, Moris. Umbell. 6, < lat. cuminum, cyminum <Kümmel, Kreuzkümmel> < gr. kýminon <ds.>; Näheres s. den Artikel Cuminum
(Aus: Genaust, 2005, S. 194)

PubMed:
  • Abstrakt - Kreuzkümmel
  • Abstrakt - Kreuzkümmel
  • Abstrakt - Kreuzkümmel
  • Literatur:
  • Vermeulen, N. (o. A.) Kräuter Enzyklopädie (S. 229). Nebel Verlag GmbH, Eggolsheim
  • Genaust, H. (2005). Etymologisches Wörterbuch der Botanischen Pflanzennamen. 3. Auflage. Birkhäuser Verlag, Basel, Schweiz
  • Internet:
  • http://www.spice-up.com/gewuerze/kreuzkuemmel.php
  • http://www.wuerzkraut.de/inhalt/kumin.htm
  • http://de.wikipedia.org/wiki/Kreuzk%C3%BCmmel
  • Weiterführende Literatur:
  • Asi, H. (1988): Gewürze als Arzneimittel
  • Dressendörfer, W. (2003): Blüten, Kräuter und Essenzen. – Thorbecke. Ostfildern
  • Glatzl, H. (1968): Die Gewürze. Ihre Wirkungen auf den gesunden und kranken Menschen
  • Richardson, Mervyn [Hrsg.]; Gangolli, Sharat [Hrsg.]. The Dictionary of Substances and their effects. - Royal Society of Chemistry. Cambridge
  • Zeitschrift für Arznei- und Gewürzpflanzen. – Agrimedia. Bergen, Dumme

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