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Cayenne Pfeffer

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Name:
Cayenne Pfeffer
Botanischer Name:
Capsicum frutéscens
Englischer Name:
Cayenne pepper

Familie:
Nachtschattengewächse (Solanaceae)

Herkunft:
Beheimatet in Südamerika

Hauptanbauländer:
In allen heißen Zonen der Welt

Heilwirkung:
Wirkt lokal hyperämisierend (erhöhte Durchblutung bewirkend) jedoch auch lokal nervenschädigend.
Das enthaltene Vitamin P wirkt sich günstig auf den Kreislauf aus.

Verwendeter Teil der Pflanze:
Die Schoten: getrocknet und gemahlen

Inhaltsstoffe:
Capsaicinoide (Wirkstoffgruppe: Vanilloide)

Herkunft des Pflanzennamens:
Cápsicum <Spanischer Pfeffer, Paprika>: Name dieser aus Amerika stammenden Gatt. Zuerst als Solanum Cápsicum dictum vulgatissimum, Herm. 574 = Piper Indicum (d. h. amerikanisch!) vulgatissimum, C. Bauhin, Pinax 102; Solanum Capsicum dictum, siliquis surrectis et oblongis, C. Bauhin, Pinax 202, sowie Capsicum siliqua latiore et rotundiore, J. Bauhin II 22,943 (also schon mit Unterscheidung der kugelig bis schotenförmigen Gestalt der Früchte, die demnach siliquae <Schoten> wie noch gemeinsprachlich «Paprikaschote» genannt wurden); zu lat. capsa <Kapsel> (s. Capsella); nach dem Vergleich der großen, durch unvollständige Scheidewände gekammerten Beere mit einer Kapselfrucht. - Sprachlich unmögliche Deutungen bei Wi. 155, Boe. 74 (das angeführte Etymon existiert im Griech. nicht!)
(Aus: Genaust, 2005, S. 125)
frutéscens (Argyranthemum, Atraphaxis, Bocconia, Capsicum, Chrysanthemum usw.) <halbstrauchig>: gekürzt aus lat. fruticescens <Zweige hervortreibend, strauchig werdend> (Plin. 17,257), zu fruticescere und weiter zu frutex, Gen. fruticus <ausschlagendes Gesträuch> (seit Plaut.), das über ein Partizip *bhrutós <hervorgesprossen> zur idg. Wz. *bhreu- <sprießen, schwellen> gehört (vgl. ahd. broz <Knospe, Sprosse>, germ. *bruska-z, lit. bruzgai <Gestrüpp> und weiter dt. Brust); Walde-Hofm. 1,554; IEW 1,169-72.
(Aus: Genaust, 2005, S. 256)

Literatur:
  • Genaust, H. (2005). Etymologisches Wörterbuch der Botanischen Pflanzennamen. 3. Auflage. Birkhäuser Verlag, Basel, Schweiz
  • Internet:
  • http://de.wikipedia.org/wiki/Cayennepfeffer
  • http://www.heilpflanzen-katalog.de/beschreibung-cayennepfeffer.html
  • Weiterführende Literatur:
  • Asi, H. (1988): Gewürze als Arzneimittel
  • Dressendörfer, W. (2003): Blüten, Kräuter und Essenzen. – Thorbecke. Ostfildern
  • Glatzl, H. (1968): Die Gewürze. Ihre Wirkungen auf den gesunden und kranken Menschen
  • Richardson, Mervyn [Hrsg.]; Gangolli, Sharat [Hrsg.]. The Dictionary of Substances and their effects. - Royal Society of Chemistry. Cambridge
  • Zeitschrift für Arznei- und Gewürzpflanzen. – Agrimedia. Bergen, Dumme

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