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Was ist eine Eisenmangelanämie?
Als Eisenmangelanämie, auch als Blutarmut bezeichnet, versteht man einen Mangel an roten Blutkörperchen (Erythrozyten) oder dem rotem Blutfarbstoff (Hämoglobin). In der Regel besteht eine Verminderung beider Faktoren. Wie bereits im Kapitel „ Welche Aufgaben hat Eisen im Körper?“ beschrieben, ist Eisen für die Bildung von Hämoglobin und somit für die Bildung der Erythrozyten zuständig. Dies hat zu Folge, dass der Körper nicht mit genügend Sauerstoff versorgt wird.
Eine Eisenmangelanämie ist immer als Symptom, also als Krankheitszeichen, zu verstehen. Daher ist es wichtig, immer eine Suche nach der auslösenden Krankheit zu veranlassen.
Eine Konsultation des Arztes ist immer zu empfehlen. Der Arzt wird auch entscheiden, wie nach der Ursache des Eisenmangels geforscht wird, z.B. Untersuchung des Stuhls oder eine Magen- und Darmspiegelung, und wie diese behandelt wird, z.B. Einnahme von Eisenpräparaten nach ärztlicher Anweisung. Von einer Eigenbehandlung mit Eisenpräparaten ohne vorherige Beratung wird dringend abgeraten, da es bei einer Überdosierung zu Schäden an Nieren und Leber kommen kann.
Die Eisenmangelanämie ist weltweit die häufigste Anämie. Nach Schätzungen sind weltweit ca. 600 Millionen Menschen, vor allem Frauen aufgrund des Blutverlusts während der Menstruation sowie des erhöhten Eisenbedarfs während Schwangerschaft und Stillphase, davon betroffen.
Risikogruppen: Frauen und Schwangere
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