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Vitamin K

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Name:
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Vitamin K
Sonstige, umgangssprachliche Namen:
Phyllochinon (Vitmin K1)
Menachinon (Vitamin K2)
Beschreibung:
Vitamin K gehört zu den fettlöslichen Vitaminen und in die Gruppe der Phyllochinone. Vorkommende Verbindungen von Vitamin K sind das von Pflanzen synthetisierte Phyllochinon (Vitamin K1) und das bakteriell erzeugte Menachinon (Vitamin K2). Etwa die Hälfte des Bedarfs an Vitamin K (Vitamin K2) wird durch Darmbakterien synthetisiert.
Vitmin K kann nur mit Hilfe von Gallensäure resorbiert werden, da das Vitamin K fettlöslich ist, kann die Resorption durch gleichzeitige Aufnahme von Fetten gesteigert werden.
Im Körper ist Vitamin K im Blutplasma vorhanden und in Leber und Milz gespeichert.
Bei Erwachsenen sind keine Vitamin K-Mangelerscheinungen bekannt, bei gestörter Fettresorption oder längerer Einnahme von Antibiotika kann ein Vitamin K-Mangel auftreten. Bei Säuglingen kann es in den ersten Lebenstagen zu Mangelerscheinungen kommen, bevor die Darmflora richtig ausgebildet ist.

Vorkommen:
Vitamin K kommt natürlich vor und wird von Pflanzen und einigen Mikroorganismen synthetisiert. Vitamin K ist in Sojabohnen, Milch und Milchprodukten, Muskelfleisch, Tomaten, Hagebutten, grünem Gemüse und Kartoffeln enthalten, wobei der Gehalt jahreszeitlich schwankt.

Wirkung:
Vitamin K ist für die Synthese bestimmter Proteine notwendig, die für die Blutgerinnung eine wichtige Rolle einnehmen. Weiterhin ist Vitamin K beteiligt an der Biosynthese von Proteinen im Knochen, in der Niere und im Plasma.

Nebenwirkung:
Bei langer Einnahme von synthetisch hergestellten Vitamin K-Präparaten können Erbrechen und die Zerstörung roter Blutkörperchen auftreten.

Besondere Hinweise:
  • Vitaminverluste durch Licht und starke Hitze.
  • Die Einnahme synthetisch hergestellter Vitamin K-Präparate sollte unter ärztlicher Aufsicht erfolgen.
  • Bedarf:
    Empfehlungen pro Tag:
    • < 1 Jahr: 5 - 10 Mikrogramm
    • > 1 < 10 Jahre: 15 - 30 Mikrogramm
    • >10 < 19 Jahre: 40 - 70 Mikrogramm
    • > 19 Jahre: 60 - 80 Mikrogramm
    • Schwangere: 65 Mikrogramm
    • Stillende: 65 Mikrogramm

    Literatur:
  • Klein, Klaus (Hrsg.) "Vitamine"; Schneider Verlag Hohengehren, Baltmannsweiler, 1996
  • Biesalski, Hans-Konrad (Hrsg.) "Ernährungsmedizin"; Georg Thieme Verlag, Stuttgart, 1995
  • Schlieper, Cornelia A. "Grundfragen der Ernährung", 8. Auflage; Verlag Dr Felix Büchner-Handwerk und Technik
  • Präparate:
  • Bad Heilbrunner VitaMin A-Z Tabletten
  • Biovit A-Z (Biovital Vertriebs GmbH)

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