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Sanddorn
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Bild-Quelle: Aichele/Schwegler, Zahradnik/Cihar, Der große
KOSMOS Tier- und Pflanzenführer, 1992, mit Genehmigung des Franck-Kosmos
Verlags, Stuttgart
Weitere
Fotos
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- Name:
- Sanddorn
- Botanischer Name:
- Hippophae rhamnoides LINNÉ
- Umgangssprachlicher Name:
- Stranddorn
- Sonstige, umgangssprachliche Namen:
- Weidendorn
- Beschreibung:
- Der Sanddorn ist ein sperriger, verzweigter Strauch mit grau-grünen, schmalen und fast stiellosen Blättern, die an die Weide erinnern. Die Zweige laufen in einen Dorn aus. Der Sanddorn wird bis zu 3 m groß, trägt keine Blüten, aber später zahlreiche gelbe bis orangerote Früchte, die eiförmig sind.
Sammelmonate: Spätherbst
Sammelgut: Früchte
- Vorkommen:
- Herkunft: Europa, Vorderasien
Standort: Küstendünen, Ufer der Gebirgsflüsse,kultiviert in Gärten.
- Wirkung:
- Das fette Öl der Samen und des Fruchtfleischs fördert die Wundheilung und Epithelisierung (Bildung des obersten Haut- und Schleimhautgewebes).
- Nebenwirkung:
- Nebenwirkungen sind nicht bekannt.
- Anwendung:
- Nicht als Droge gebräuchlich. Die Früchte dienen in Form von Säften, Konzentraten und Sirups als Vitamin-C-Spender. Das fette Öl wird bei äußerlicher Anwendung als Prophylaktikum und Therapeutikum bei Strahlenschäden der Haut (Röntgenstrahlen, Sonnenbrand) und zur Wundbehandlung verwendet.
- Besondere Hinweise:
- Keine
- Wirkstoff/Droge:
- Sanddornbeeren bestehend aus den Scheinfrüchten von Hippophae rhamnoides LINNÉ. Die Früchte enthalten sehr viel Ascorbinsäure (Vitamin C), Carotinoide, Flavonoide, Vitamin E, fettes Öl (Oleum Hippophae) und Mannitol.
- Literatur:
- Braun, Frohne "Heilpflanzenlexikon", 6. Auflage ; Gustav Fischer Verlag
- Inge Lindt "Naturheilkunde" ; Buch und Zeit Verlags GMBH Köln
- Schmeil, Fitschen "Flora von Deutschland" ; Quelle & Meyer Verlag Heidelberg
- Präparate:
- Katlenburger Klostertrunk (Dr. Demuth)
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