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Magnesium
 Bild-Quelle: Forschungsstelle für Gesundheitserziehung (Universität Köln), Dieter Krach, 1995-1996 |
- Name:
- Magnesium
- Beschreibung:
- Das Magnesium des menschlichen Körpers befindet sich (größtenteils intrazellulär) im Gewebe und in den Körperflüssigkeiten. Etwa die Hälfte des Magnesiumbestandes (Gesamtbestand ca. 30 g) ist in den Knochen eingelagert. In den Muskelzellen und im Blut liegt dieser Mineralstoff als MG 2+ vor. Die Magnesiumresorption wird durch Schilddrüsenhormone gesteigert.
- Wirkung:
- Magnesium aktiviert bestimmte Enzyme des Energiestoffwechsels. Zu diesen Enzymen zählen beispielsweise die den Phosphattransfer von ATP auf ADP katalysierenden. Viele chemische Reaktionen benötigen die Verbindung aus ATP und Magnesium.
- Anwendung:
Anwendungsgebiete:
- Magnesiummangel Symptome des Magnesiummangels: - Tetanie (Krämpfe) - gesteigerte neuromuskuläre Erregbarkeit - schlechte Nahrungsausnutzung - Wachstumsstörungen - niedrige Körpertemperatur - Verkalkung von Blutgefäßen und Nieren
- Besondere Hinweise:
- Bei Herzinfarktpatienten wurde gehäuft ein Magnesiummangel festgestellt.
- Bedarf:
- Deckung der empfohlenen Mineralstoffzufuhr für Magnesium
bei > 2000 kcal/Tag (F)
bei > 2500 kcal/Tag (M)
Empfehlungen (pro Tag):
- < 1 Jahr: 40 - 60 mg
- > 1 < 4 Jahre: 80 mg
- > 4 < 7 Jahre: 120 mg
- > 7 < 10 Jahre: 170 mg
- > 10 < 13 Jahre: (M) 230 mg, (F) 250 mg
- > 13 < 15 Jahre: 310 mg
- > 15 < 19 Jahre: (M) 400 mg, (F) 350 mg
- > 19 Jahre: (M) 350 mg, (F) 300 mg
- Schwangere: 300 mg
- Stillende: 37 mg
- (M) = Männer; (F) = Frauen
- Literatur:
- Heinz Scholz "Mineralstoffe und Spurenelemente" ; Hippokrates Verlag GMBH
- Cornelia A. Schlieper "Grundfragen der Ernährung" ; Verlag Dr. Felix Büchner/li>
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