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Ginseng

Ginseng
Bild-Quelle: Dr. med. Furlenmeier: Wunderwelt der Heilpflanzen. Eltville am Rhein

Name:
Ginseng
Botanischer Name:
Panax ginseng C. A. MEYER
Umgangssprachlicher Name:
Ginseng
Sonstige, umgangssprachliche Namen:
Panax pseudoginseng Wallich

Beschreibung:
Die Ginsengpflanze zählt zur Familie der Araliaceae. Diese bis zu 50 cm hohe Staudenpflanze besitzt eine etwa 15 cm lange und ca. 2 cm dicke, zylinder- bis spindelförmige, häufig geteilte, mit zahlreichen Nebenwurzeln versehene Hauptwurzel, deren Wurzelhals deutlich abgesetzt ist. Der einfache Stengel ist mit langgestielten, fingerförmig gefiederten Blättern besetzt. Sie sind wirtelig angeordnet. Die Fiederblätter sind gestielt, länglich-eiförmig und haben einen doppelt gesägten Rand. Die Fieder werden nach außen hin kleiner. Die Blüten stehen zahlreich in einer Dolde, die auf einem langen Stiel im Blattwinkel steht. Die Blüte besitzt einen saumigen Blütenkelch, fünf gelblich-weiße Kronblätter, fünf Staubblätter sowie einen zwei- bis-dreifächrigen Fruchtknoten mit zwei oder drei Griffeln. Die Pflanze besitzt männliche und zwittrige Blüten und entwickelt eine beerenartige Frucht.

Vorkommen:
Herkunft: Schattige Gebirgswälder Ostasiens
Anbau: Korea, Nordchina, Japan, Ostrußland

Wirkung:
In verschiedenen Streßmodellen z. B. Immobilisationstest, Kältetest, wird die Belastbarkeit von Nagern erhöht.

Nebenwirkung:
Keine Nebenwirkungen bekannt.

Anwendung:
Anwendungsgebiete:
Tonikum (Kräftigungsmittel) zur Stärkung und Kräftigung bei Müdigkeits- und Schwächegefühl, nachlassender Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit sowie in der Rekonvaleszenz.
Dosierung und Art der Anwendung:
Dosierung: Soweit nicht anders verordnet: Tagesdosis: 1 - 2 g Droge, Zubereitungen entsprechend.
Art der Anwendung: Zerkleinerte Droge für Teeaufgüsse, Drogenpulver sowie galenische Zubereitungen zum Einnehmen.

Besondere Hinweise:
Dauer der Anwendung: In der Regel bis zu 3 Monaten. Eine erneute Anwendung ist möglich.

Wirkstoff/Droge:
Ginsengwurzel, bestehend aus den getrockneten Haupt-, Neben- und Haarwurzeln von Panax ginseng C. A. MEYER, sowie deren Zubereitungen in wirksamer Dosierung. Die Droge enthält mindestens 1,5 Prozent Ginsenosoide, berechnet als Ginsenosid Rgl..

Literatur:
  • Bundesanzeiger
  • Braun, Frohne "Heilpflanzenlexikon", 6. Auflage ; Gustav Fischer Verlag
  • Deutschmann, Hohmann, Sprecher, Stahl "Pharmazeutische Biologie - Drogenanalyse I: Morphologie und Anatomie", 3. Auflage; Gustav Fischer Verlag
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    Besonderer Hinweis:
    Weitere und umfangreichere Informationen zu Eisen finden Sie im Ginseng-Special der Bad Heilbrunner Gesundheitsdatenbank.


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