|
|
Brunnenkresse
 Bild-Quelle: Christoph Simonis |
- Name:
- Brunnenkresse
- Botanischer Name:
- Nasturtium officinale R. BR.
- Umgangssprachlicher Name:
- Brunnenkresse
- Sonstige, umgangssprachliche Namen:
- ---
- Beschreibung:
- Die Brunnenkresse, aus der Gruppe der Kreuzblütler, wird zwischen 30 und 90 cm hoch. Sie wird dort wo sie noch vorkommt als Wildsalat gesammelt. Zu finden ist sie an Quellen, Gräben mit kühlem und bewegten Wasser. Sie blüht von Mai bis September. In einigen Gegenden Europas, so z.B. im Norden von Paris wird sie in Kulturen gezüchtet. In verunreinigtem Wasser gewachsen, kann sie Leberegel übertragen. Neben großen Mengen an Vitamin C enthält die Pflanze Senföle. Der Brunnenkresse sehr ähnlich ist das Bittere Schaumkraut. Es wächst an ähnlichen Plätzen, hat aber violette Staubbeutel und einen markigen Stengel. Es schmeckt bitterer als die Brunnenkresse, dafür aber weniger scharf.
- Vorkommen:
- Herkunft: Weltweite Verbreitung
- Wirkung:
- Die Droge wirkt schwach cholagog (galletreibend) und schwach antibakteriell.
- Nebenwirkung:
- In seltenen Fällen Magen-Darm-Beschwerden.
- Anwendung:
Anwendungsgebiete:
- Katarrhe der Luftwege.
- Dosierung und Art der Anwendung:
- Dosierung: Soweit nicht anders verordnet: Tagesdosis: 4 - 6 g Droge oder 20 - 30 g frisches Kraut oder 60 - 150 g Frischpflanzenpreßsaft; Zubereitungen entsprechend
Art der Anwendung: Zerkleinerte Droge, Frischpflanzenpreßsaft sowie andere galenische Zubereitungen zum Einnehmen.
- Besondere Hinweise:
- Gegenanzeigen: Magen- und Darmulcera, entzündliche Nierenerkrankungen.
- Keine Anwendung bei Kindern unter 4 Jahren.
- Wirkstoff/Droge:
- Brunnenkressekraut, bestehend aus den frischen oder getrockneten oberirdischen Teilen von Nasturtium officinale R. BROWN, sowie dessen Zubereitungen in wirksamer Dosierung. Die Droge enthält Senfölglykoside und Senföl.
- Literatur:
- Bundesanzeiger
- Braun, Frohne "Heilpflanzenlexikon", 6. Auflage ; Gustav Fischer Verlag
- Sängling, Heinz; Seybold, Siegmund "Lexikon der Pflanzen"; Lexikographisches Institut München 1977
... zurück zum Anfang der Seite
|