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Andorn (weiß)

Bild-Quelle: Kruedener, Stephanie u. a.: Arzneipflanzen altbekannt und neu entdeckt. Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin-Dahlem, 1993 |
- Name:
- Andorn (weiß)
- Botanischer Name:
- Marrubium vulgare LINNÉ
- Umgangssprachlicher Name:
- Weißer Dorant
- Sonstige, umgangssprachliche Namen:
- Mauer- Andorn
- Weißer Andorn
- Weißer Dorant
- Beschreibung:
- Diese bis zu 60 cm hohe Pflanze mit einen vierkantigen, hohlen, dicht filzig behaarten Stengel, besitzt im unteren Teil langgestielte, 3 cm lange Blätter mit rundlicher bis elliptischer Form. Die Blätter sind am Rand kerbig gezähnt und nur an der Unterseite filzig behaart. Die Blätter werden mit zunehmender Höhe kurzstielig und kleiner. Dichtgedrängte weiße Blüten stehen in den oberen Blattachsen.
Blütezeit: Juni bis September
Sammelgut: Blüten ohne Stiele
Sammelzeit: Juni bis August
- Vorkommen:
- Herkunft: Südeuropa, Mittelasien
Standort: Wegränder, Schuttplätze und magere Wiesen
- Wirkung:
- Marrubinsäure wirkt choleretisch (die Gallenabsonderung in den Leberzellen anregend).
- Nebenwirkung:
- Nicht bekannt
- Anwendung:
Anwendungsgebiete:
- Appetitlosigkeit; dyspeptische (verdauungs) Beschwerden wie Völlegefühl und Blähungen; Katarrhe der Luftwege.
- Dosierung und Art der Anwendung:
- Soweit nicht anders verordnet: Tagesdosis: 4,5 g Droge, 2 - 6 Eßlöffel Preßsaft.
Zubereitungen entsprechend. Zerkleinerte Droge, Frischpflanzenpreßsaft sowie andere galenische Zubereitungen zum Einnehmen.
- Besondere Hinweise:
- Keine
- Wirkstoff/Droge:
- Andornkraut, bestehend aus den frischen oder getrockneten oberirdischen Teilen von Marrubium vulgare LINNÉ, sowie dessen Zubereitungen in wirksamer Dosierung. Die Droge enthält Bitter- und Gerbstoffe.
- Literatur:
- Bundesanzeiger
- Pahlow, M." Das große Buch der Heilpflanzen"; Gräfe und Unzer, München,1979
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