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Dill
 Bild-Quelle: Meta Queins; Forschungsstelle für Gesundheitserziehung, Universität zu Köln, 1997 |
- Name:
- Dill
- Botanischer Name:
- Anethum graveolens LINNÉ
- Umgangssprachlicher Name:
- Gartendill
- Sonstige, umgangssprachliche Namen:
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- Beschreibung:
- Der Dill ist ein Gewächs aus der Familie der Doldengewächse. Er ist einjährig, stark aromatisch riechend, hat dreifach fiederteilige Blätter und wird zwischen 50 und 100 cm hoch. Der Dill ist eine alte Gewürzpflanze. Vor allem zum Einlegen von Gurken und zu Fischgerichten wird das würzige Kraut verwendet. Auch Soßen und Kopfsalate werden mit Dill gewürzt. Weniger ist seine Funktion als Heilpflanze bekannt. Die getrockneten Samen haben ähnliche Inhaltstoffe wie der Kümmel.
- Vorkommen:
- Herkunft: Mittelmeerraum, Kaukasus, vielfach in gemäßigtem Klima angebaut.
- Wirkung:
- Spasmolytisch (krampflösend), bakteriostatisch (Wachstum und Vermehrung von Bakterien hemmend)
- Nebenwirkung:
- Nicht bekannt.
- Anwendung:
Anwendungsgebiete:
- Dyspeptische (Verdauungs-) Beschwerden.
- Dosierung und Art der Anwendung:
- Dosierung: Soweit nicht anders verordnet:
Mittlere Tagesdosis 3 g Droge; Ätherisches Öl: Tagesdosis 0,1 bis 0,3 g; Zubereitung entsprechend.
Art der Anwendung:
Ganzdroge für Aufgüsse sowie andere galenische Zubereitungen zum Einnehmen.
- Besondere Hinweise:
- Keine
- Wirkstoff/Droge:
- Dillfrüchte, bestehend aus den getrockneten Früchten von Anethum graveolens LINNÉ s. 1. sowie deren Zubereitungen in wirksamer Dosierung.
Die Droge enthält carvonreiches ätherisches Öl.
- Literatur:
- Bundesanzeiger
- Braun, Frohne "Heilpflanzenlexikon", 6. Auflage ; Gustav Fischer Verlag
- Sängling, Heinz; Seybold, Siegmund "Lexikon der Pflanzen", Lexikographisches Institut München 1977
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