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 Neuigkeiten von Bad Heilbrunner®

Der Pyramidenbeutel von Bad Heilbrunner®



Manche Gegenstände unseres Alltags sind derart fest in unser Weltbild integriert, dass wohl kaum einer über eine Veränderung oder Verbesserung dieser Gegenstände sinniert. So zum Beispiel auch der allseits bekannte Teebeutel!

Der herkömmliche Teebeutel erfüllt seinen Zweck - die Zubereitung aromatischer Tees. Und trotzdem wurde der Teebeutel neu erfunden und auch mit zusätzlichen Verbesserungen ausgestattet!

Der Pyramidenteebeutel von Bad Heilbrunner® besteht zum einen aus nachwachsenden Rohstoffen (Polyalaktat) und ist damit genauso wie sein Vorgänger biologisch abbaubar.

Der eigentliche Vorteil liegt allerdings in seiner neuartigen Beschaffenheit! Das transparente Material ist dreifach so durchlässig wie herkömmliche Teebeutel, wodurch die Wirkstoffe des Tees optimal freigesetzt werden können.

Der Tee wird als Grobschnitt, also von natürlicher Qualität geprägt, in die Beutel portioniert. Die gute Sichtbarkeit des Tees überzeugt zusätzlich von der hohen Frischequalität.

Der Pyramidenbeutel ist somit hochwertig in der Qualität, aber auch beeindruckend in der Optik und Haptik.

 

Bad Heilbrunner® bietet bereits zahlreiche Teesorten ihres Sortiments in Pyramidenteebeuteln an:

Bad Heilbrunner® Arzneitees im Pyramidenbeutel sind einzigartig und eine echte Neuheit:

• Husten- und Bronchial Tee
• Magen- und Darm Tee
• Erkältungstee
• Schlaf- und Nerventee
• Nieren- und Blasen Tee

 

Bad Heilbrunner® Gesundheitstee Klassiker im Pyramidenbeutel:

• Salbei Tee
• Fenchel-Anis-Kümmel Tee
• Kamillen-Blüten Tee

 

Bad Heilbrunner® Schwangerschafts- und Stilltees im Pyramidenbeutel:

• Schwangerschaftstee 1
• Schwangerschaftstee 2
• Stilltee

 

Bad Heilbrunner® Frauentees im Pyramidenbeutel:

• Wohlfühlen während der Regel
• Innere Balance - Wohlfühlen während der Wechseljahre
• Vitalität - Wohlfühlen während des Abnehmens


Neue Unterrichtseinheiten

Entwicklung einer Zugangsstruktur von Heilpflanzen in den naturwissenschaftlichen Unterricht

bereitgestellt von

Herrn Prof. Dr. Klaus Klein und Philipp Krämer
Institut für Biologie und ihre Didaktik
Universität zu Köln

 

Vorwort

Die vorliegende schriftliche Ausarbeitung verfolgt maßgeblich zwei Ziele. Zum einen soll den Schülerinnen und Schülern wichtiges fachliches und alltagsbezogenes Wissen bezüglich des Themenkomplexes Heilpflanzen vermittelt werden. Zum anderen soll eben dieser Themenkomplex unter verschiedenen naturwissenschaftlichen Aspekten betrachtet und darauf basierend fachspezifische Zugangsstrukturen entwickelt werden.
Heilpflanzen haben seit jeher einen festen Stellenwert in der Geschichte der Menschheit. Der Erfahrungsschatz über Medikation und Wirkung von Heilpflanzen ist dabei immens und hat sich über Jahrhunderte aufgebaut und erweitert. So wird Johanniskraut gerne bei depressiven Verstimmungen, die Brennnessel bei Prostatabeschwerden, die Heidelbeere bei Durchfall und die Minze bei Blähungen verabreicht. Diesen Erfahrungen begegnen wir fast alltäglich in Form von Tees, Arzneien, Extrakten, Tinkturen und vielem mehr. Das Wissen um Heilpflanzen ist also nicht nur unter dem traditionellen Aspekt enorm wichtig. Heilpflanzen sind ein wichtiger Baustein der klassischen und modernen Medizin und sind aus dem Haushaltsgebrauch nicht wegzudenken.
In den Kernlehrplänen finden sich jedoch keine Vermerke auf das Wissen über Heilpflanzen. Aus diesem Grund versucht die vorliegende schriftliche Ausarbeitung das Thema Heilpflanzen Schülerinnen und Schülern in vielfältiger Weise näherzubringen.
Schülerinnen und Schüler benötigen dabei unterschiedliche Zugangsstrukturen zu Themengebieten, um Wissen zu erwerben. Diese Zugangsstrukturen können dabei entweder pragmatisch oder kognitiv verwirklicht werden.
Aus diesem Grund wurde im Folgenden versucht, ein Konzept zu entwerfen, welches den Schülerinnen und Schülern auf beiden Ebenen entgegenkommt.
Die Unterrichtseinheiten sind in sich sehr praktisch orientiert und versuchen Interesse und Wissenserwerb über Hands – On – Erfahrungen anzuregen. Natürlich wird dabei immer noch ein Augenmerk auf wichtige, fachliche Aspekte, sowie notwendige Hintergrundinformationen gelegt, aber im Zentrum steht die praxisbezogene Arbeit.
Die Unterrichtseinheiten sind dabei stark an das Konzept von Unterrichtsentwürfen angelehnt, um die Praktikabilität im schulischen Unterricht zu erhöhen.
Jede Einheit beginnt demnach mit einer knappen Bedingungs – und Situationsanalyse, welche je nach Einsatz allerdings noch weiteren Informationen durch die ausführende Lehrkraft bedarf.
Darauf folgen eine fachwissenschaftliche und eine didaktische Analyse. Die fachwissenschaftliche Analyse enthält den fachwissenschaftlichen Hintergrund für Lehrkraft, wohingegen die fachdidaktische Analyse neben Bezügen zu den Lehrplänen insbesondere den Umgang mit den Materialien darstellt. Dazu zählen neben einfachen Hinweisen zum Stationenlernen auch stationenspezifische Handlungs – und Vorbereitungsweisen. Anschließend werden methodische Überlegungen zum Einsatz der Unterrichtseinheit vorgestellt.
Auf diesem Vorwissen aufbauend werden nun Unterrichtsziele definiert, welche die gesamte Einheit betreffen. Gegebenenfalls untergliedern sich diese Ziele in praktische Fähigkeiten, kognitive Fertigkeiten oder soziale Kompetenzen. Natürlichen können diese Unterrichtsziele je nach Anspruch der Lehrkraft minimiert, variiert oder maximiert werden.
Um das Anliegen des praxisorientierten Kompetenzerwerbes maßgeblich zu unterstützen verfolgt die vorliegende schriftliche Hausarbeit das Konzept des Stationenlernens. Alle Unterrichtsmaterialien sind als Kopiervorlagen ausgearbeitet, so dass die Schülerinnen und Schülern wahlweise in Einzel -, Partner – oder Gruppenarbeit die Stationen eigenständig bearbeiten können. Die Kopiervorlagen enthalten alle notwendigen Informationen und regen durch praktische Arbeit, interessante Aufgabenstellungen oder offene Fragen zum entdeckenden Lernen ein. Die Schülerinnen und Schüler sollen daraufhin selbstverantwortlich die einzelnen Stationen bearbeiten.
Durch diese Materialaufbereitung lassen sich die einzelnen thematischen Gegenstände sehr variabel einsetzen. Zum einen können einzelne Unterrichtseinheiten, sowie miteinander verknüpfte Unterrichtseinheiten im Rahmen einer Projektwoche aufgearbeitet werden. Zum anderen könnten Einheiten in den fachlichen Unterricht mit einbezogen werden. Aus diesem Grund liegt ein besonderer Fokus auf den Bezug zu den geltenden Kernlehrplänen des naturwissenschaftlichen Unterrichtes, damit Anknüpfungspunkte einfacher ausgearbeitet werden können. Aber auch sequentielle Auszüge aus den einzelnen Einheiten zur Verflechtung oder Ausweitung des Fachunterrichtes sind denkbar.
Die einzelnen Stationen enthalten je nach spezifischem Thema Informationstexte für die Schülerinnen und Schüler, Arbeitsaufträge, Kontrollblätter oder Versuchsanleitungen. Allen Stationen gemein ist der Praxisbezug. Die Schülerinnen und Schüler sollen durch eigenständiges Handeln in die einzelnen Thematiken eingeführt und verwickelt werden. Dafür wurden alltagsbezogene Informationen und Beispiele ausgearbeitet, die einen hohen Realitäts – und Anwendungsgrad begünstigen.
Außerdem wurden zahlreiche Experimente integriert, um naturwissenschaftliche Fertigkeiten und natürlich den pragmatischen Erwerb von Wissen zu unterstützen.
Des Weiteren sind die Unterrichtseinheiten durch die unterschiedlichen Zugangsstrukturen geprägt. Das Thema Heilpflanzen wird über mehrere, fachspezifische Zugänge erarbeitet. So wurde ein mathematischer, ein physikalischer – chemischer, ein biologisch – morphologischer und ein biologisch – systematischer Bezug hergestellt und jeweils in einer Unterrichtseinheit ausgearbeitet.
Somit wird der Themenkomplex Heilpflanzen in verschiedenen naturwissenschaftlichen Fächern greifbar und sogar durch die Anlehnung an die Kernlehrpläne praktikabel. Ein naturwissenschaftlicher, fächerübergreifender Unterricht wird also erleichtert, wodurch die Schülerinnen und Schüler kognitiv in verschiedenen Dimensionen angesprochen werden können.
Kein Unterrichtsfach ist isoliert betrachtbar und gerade die Naturwissenschaften haben eine immens große, gemeinsame Basis. Die strikte Trennung der fachlichen Bereiche sollte daher für diese Unterrichtseinheiten temporär gelockert werden, damit ein ineinandergreifender, aufeinander abgestimmter Unterricht ermöglicht wird.

 

Alle Unterrichtsentwürfe mit den verschiedenen naturwissenschaftlichen Zugängen finden sie hier als Download!

Heilpflanzen im biologisch - morphologischen Kontext

Heilpflanzen im biologisch - systematischen Kontext

Heilpflanzen im mathematischen Kontext

Heilpflanzen im physikalisch - chemischen Kontext

Literaturverzeichnis


 

Heilpflanzen im Mittelalter „Das Benediktbeurer Receptar“
Ein Unterrichtskonzept

bereitgestellt von

Herrn Prof. Dr. Klaus Klein, Frau Kerstin Forschelen und Frau Bina Perl
Institut für Biologie und ihre Didaktik
Universität zu Köln

 

Vorwort

Schon seit Anbeginn der menschlichen Zivilisation wurden die heilenden Kräfte der Natur in den unterschiedlichen Kulturkreisen dazu verwendet Krankheiten zu bekämpfen. Oblag die Aufgabe der Versorgung kranker Menschen zunächst den Medizinmännern und Schamanen der Naturvölker, widmeten sich insbesondere auch die Ärzte der Antike dem Studium der Natur. Ihre Erkenntnisse bereichern unser Wissen bis in die heutige Zeit, selbst wenn noch zahlreiche Aspekte ungeklärt sind und somit weiterer Recherchen antiker Schriften bedürfen.
Die Kenntnisse darüber, welche Heilpflanze bei welcher Krankheit anzuwenden ist, war ein Entwicklungsprozess, der über einen langen Zeitraum hinweg andauerte. Neben der Intuition spielten sicherlich auch empirische Beobachtungen (als Versuchs- und Irrtumsprinzip) eine große Rolle. Das jeweils erlangte und erweiterte Wissen wurde schließlich in allen Kulturkreisen bewahrt und zunächst mündlich, später auch in schriftlicher Form von Generation zu Generation weitergegeben.
Ein Beispiel einer schriftlichen Überlieferung stellt das Benediktbeurer Receptar dar, welches als ein Zeugnis der mittelalterlichen Klosterheilkunde Gegenstand dieser Arbeit sein soll. Um dem Receptar angemessen zu begegnen und seine Entstehung verstehen zu können, wird zunächst ein historischer Abriss zur Klostermedizin dargestellt. Da der Schwerpunkt der Klostermedizin in der Pflanzenheilkunde liegt, wird im Verlauf der Arbeit auf die Grundzüge der modernen Pflanzenheilkunde – der sogenannten Phytotherapie – und ebenso auf die biologischen Grundlagen der Wirkstoffe, verwendeten Pflanzenbestandteile und Zubereitungsformen eingegangen.
Nach Biozahl 2008 ist jede fünfte Farn- oder Blütenpflanzenart der Welt eine Heilpflanze. Dies entspricht mehr als 80.000 der lebenden Pflanzenarten. Schätzungen zufolge sind heute jedoch wahrscheinlich über 15.000 dieser Arten in unterschiedlichem Grad in ihrem Bestand gefährdet oder gar vom Aussterben bedroht.1 Diese alarmierende Zahl macht den Themenkomplex der Heilpflanzen zu einem wichtigen Thema, welches auch in der Schule behandelt werden sollte. Besonders in einer Zeit, in der pflanzliche Heilmittel durch die verstärkte Nachfrage der Bevölkerung wieder mehr in den Vordergrund gerückt sind, erscheint es sinnvoll, den Schülerinnen und Schülern die Wirkungsweise von Pflanzenheilmitteln näherzubringen und ihren enormen Wert für den Menschen zu verdeutlichen. Darüber hinaus kann man am Beispiel der Heilpflanzen z. B. im Rahmen der Umwelterziehung eine Sensibilisierung für diesen überaus wertvollen Schatz der Natur erreichen und in diesem Zuge das Verhältnis von Schutz durch den Menschen sowie Nutzen für den Menschen vermitteln. Denn wie die Pflanzenheilkunde zeigt, liegt es im Interesse Aller, die Artenvielfalt und somit auch die noch nicht erforschten Heilwirkungen der Arten zu erhalten.
Am Ende der Arbeit soll anhand des Benediktbeurer Rezeptars eine sinnvolle Behandlung der Heilpflanzenthematik mit ausgewählten Pflanzen in einem Unterrichtskonzept für die Primar- und Sekundarstufe I vorgestellt werden.

 

Das vollständige Unterrichtskonzept über das Thema "Heilpflanzen im Mittelalter" finden sie hier als Download!

Heilpflanzen im Mittelalter „Das Benediktbeurer Receptar“

Materialband




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Gefördert von der Bad Heilbrunner Naturheilmittel GmbH & Co.

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